Das Auswärtsspiels gegen Staßfurt sollte doch eigentlich kein Problem sein. Eike hatte bereits im Auto vor solchen Gedanken gewarnt. Und so kam es: Schon die Eröffnungen spielten die Staßfurter gut, standen insgesamt eher besser. Im Oberhaus gab es bald die üblichen Punkteteilungen bei Bernhard und Jürgen, Burkhard kämpfte zwar, konnte aber auch keinen Vorteil erzielen. Dagegen geriet Sebastian Fricke unter starken Druck. Unten lief es etwas besser. Bandi holte sich einen Bauern und ein vorteilhaftes Endspiel, der Gewinn ließ nicht lange auf sich warten. Sebastian Böhme spielte gegen den Skandinavier, blieb ruhig und gelassen und zeigte die Schwächen der aggressiven Spielführung des Gegners auf. Nach Figurengewinn war es schnell vorbei. So weit, so gut. Dann konnte Eike seine schwierige Stellung nicht mehr verteidigen, patzte kurz nach der Zeitkontrolle und gab auf. Sebastian Fricke musste ebenso die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Beim Stand von 3,5:3,5 lief die letzte Partie bei Peter, dieser mit zeitweise 3 Minusbauern. Getreu seinem Motto "aufgegeben werden nur Pakete" verteidigte sich dieser, so gut er konnte. Sein Gegner konnte seine Vorteile nicht realisieren und musste nach langem Kampf in das Remis einwilligen. Beide Mannschaften waren mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, das Glück aber musste heute den Bernburgern helfen.